Drehtage
Für diesen Film wurden unterschiedliche Hunde gesucht, dafür war das Filmteam vorab bei uns in der Hundeschule um sich die passenden Hunde auszusuchen. Bevorzugt wurden helle Hunde (die im Film besser zu sehen sind) und eben auch Baghira die eigentlich viel zu dunkel war, die aber der Regisseur unbedingt haben wollte.
Tag 1: Baghira begrüßt das gesamte Filmteam, die Herzen bleiben stehen, ein Kleinkind von einem Schauspieler kommt auf Baghira zu gerannt, alle halten den Atem an, Baghira begrüßt das Kind ganz zärtlich, keiner hat mehr Angst vor ihr.
Baghira soll in den Zwinger für die Dreharbeiten, immer mal rein und dann mal wieder raus, verschiedene Einstellungen werden gedreht, Baghira macht das locker, es sind 30 Grad im Schatten.
Tag 2: Auf der Fahrt zum Drehort haben wir einen Autounfall, ein LKW fährt meinen Hintermann ins Auto, und der knallt mir in den Wagen, dann wurden wir über die Autobahn geschoben, nichts passiert, Baghira geht es gut, aber das ganze Drehteam wartet nur auf uns, die wichtigste Frage; geht es dem Hund gut………
Mit viel Verspätung angekommen, es muss im Regen gedreht werden, den hatten wir bei unserem Unfall solange müssen wir warten bis es wieder regnet, erst gegen Abend setzt ein gewaltiger Schauer ein.
Baghira soll im Zwinger bellen, das kann sie mit Kommando, aber da ich nichts sagen kann wegen den Tonaufnahmen bellt Baghira auch nicht, der Regisseur gibt sein bestes, eine Tiertrainerin hampelt vor dem Zwinger rum, alle geben sich Mühe um aus Baghira einen agressiven Kampfhund zu machen, es kommt jedoch kein Ton raus.
Im Endeffekt ist im Film nur ein Hund zu sehen aus dem kein Ton raus kommt und der im Zwinger sitzt und nur schön aussieht.
Der Regisseur hat Baghira ausgesucht und wollte sie unbedingt haben weil sie groß und stattlich ist und nicht agressiv, ich hatte von Anfang an gesagt das sie nur lieb ist, als Kampfhund ist sie wirklich nicht tauglich.
Bilder und Kommentare folgen……..